Das Grissino Torinese ist das knusprige Brot und Symbol der piemontesischen Küche, entstanden 1679 auf Wunsch des Hofarztes von Vittorio Amedeo II. von Savoyen, um dem jungen Herzog bei Verdauungsproblemen zu helfen. Zwei Sorten sind legendär: das "rubata" (von Hand aufgerollt) und das "stirato" (in die Länge gezogen).
Der einfache Teig aus Mehl, Wasser, Hefe, Malz und Öl wird von Hand bearbeitet, bis hauchzarte Stäbchen entstehen, die bis zu 80 cm lang werden. Das Backen im Ofen erzeugt die charakteristische Knusprigkeit.
Napoleon war so verrückt danach, dass er einen Kurierdienst von Turin nach Paris einrichtete, um sie sich frisch liefern zu lassen.

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Panetteria Giusta
location_onTorino
Grissini stirati a mano dal 1890