
Zelten
Der Zelten ist das Weihnachtsgebäck schlechthin aus Südtirol – ein Rezept, das seit Generationen in Trentiner Familien weitergegeben wird. Dieses rustikale Panettone vereint die perfekte Balance zwischen der Saftigkeit des Teigs und der Großzügigkeit von Trockenfrüchten, Nüssen, Mandeln und Kanditen, aromatisiert mit warmen Gewürzen, die an die Festlichkeit erinnern. Traditionell im Dezember zubereitet, ist er das Symbol der Gastlichkeit in Südtirol.
Zubereitung
- 1
Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und einige Minuten ruhen lassen, bis sie schaumig wird.
- 2
In einer großen Schüssel das Mehl mit Salz und Gewürzen mischen. Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, bis eine helle, lockere Masse entsteht.
- 3
Die Eier zur Butter-Zucker-Mischung geben und sanft einarbeiten. Anschließend die Hefemischung hinzufügen.
- 4
Das Gewürzmehl nach und nach zugeben und verrühren, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht. Etwa 10 Minuten kneten.
- 5
Getrocknete Feigen, Walnüsse und Mandeln grob hacken. Die Trockenfrüchte, Rosinen und Kanditen in den Teig geben und gleichmäßig verteilen.
- 6
Den Teig in eine leicht gebutterte Panettone-Form geben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa 2–3 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
- 7
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 50–60 Minuten backen, bis ein Stäbchen in der Mitte sauber herauskommt. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, mit Backpapier abdecken.
- 8
Aus dem Ofen nehmen und vollständig auf einem Gitterrost auskühlen, bevor man serviert.
Tipps vom Küchenchef
Der Zelten hält sich perfekt eine Woche lang an einem kühlen, trockenen Ort, wenn man ihn in Papier einwickelt. Traditionell wird er während der Weihnachtszeit in Scheiben zum Frühstück oder zum Abschluss einer Mahlzeit serviert.