Presidio Slow Foodsalumi

Pitina

Die Pitina ist eine traditionelle Wurst der friaulischen Dolomiten und ist als Slow-Food-Presidio anerkannt für ihren historischen und kulturellen Wert. Es handelt sich um ein Fleischfrikadellenprodukt aus geräuchertem und gewürztem Fleisch, eine alte Konserve, die aus der Notwendigkeit entstanden ist, Fleisch in den Wintermonaten nach Methoden zu konservieren, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Ihre Herstellung sieht die Verwendung von ausgewähltem Fleisch vor, typischerweise Rind- oder Pferdefleisch, fein gehackt und mit lokalen Gewürzen verfeinert, dann in natürlichem oder künstlichem Darm verpackt. Der Räuchungsprozess verleiht dem Produkt sein charakteristisches intensives Aroma und die bräunliche Farbe, während die Würzung dem Gaumen komplexe Noten verleiht. Die Konsistenz ist kompakt, fast cremig, mit einer feinen Körnung durch das Hacken des Fleisches.

In der Küche findet die Pitina vielfältige Verwendung: Sie kann in Scheiben geschnitten und kalt als Vorspeise genossen werden oder wird heiß in traditionellen friaul-venezianisch-julischen Gerichten verwendet. Ihr ausgeprägter, geräucherter Geschmack macht sie zu einer vielseitigen Zutat, die Polenta-Gerichte, Suppen und Gemüsekomposition vorteilhaft ergänzt. Sie stellt ein bedeutsames Beispiel der Bergastronomie von Friaul-Julisch Venetien dar.

Pitina

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