
Pandoro
Pandoro ist das Weihnachtsgebäck par excellence aus Verona mit seiner charakteristischen achtspitzigen Sternform. Erfunden 1894 von Domenico Melegatti, stellt dieser äußerst weiche Hefeteig ein Meisterwerk der venezianischen Konditorei dar: ein Teig reich an Butter und Eiern, der durch seine Zartheit und seinen unverwechselbaren Duft besticht. Mit einer großzügigen Puderzuckerschicht bedeckt, ist er der unumstrittene Protagonist auf den Weihnachtstischen.
Zubereitung
- 1
Die Bierhefe in etwas lauwarmem Wasser auflösen. In der Zwischenzeit das Mehl sieben und in der Mitte eine Mulde bilden.
- 2
Die aufgelöste Hefe in die Mitte des Mehls gießen und zu kneten beginnen, dabei die Eier nach und nach einzeln hinzufügen.
- 3
Sobald der Teig Form annimmt, die weiche Butter in Stücken hinzufügen und weiter kneten, bis eine homogene und elastische Masse entsteht.
- 4
Den Kristallzucker, das Salz und die Vanille hinzufügen und mindestens 10–15 Minuten kräftig kneten, bis der Teig glatt und glänzend wird.
- 5
Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und etwa 3–4 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- 6
Den Teig in eine vorbereitete, gebutterte und bemehlte Sternform gießen. Abdecken und weitere 1–2 Stunden gehen lassen.
- 7
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 45–50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Der Pandoro ist fertig, wenn ein in die Mitte gestecktes Stäbchen sauber herauskommt.
- 8
Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen, bevor Sie ihn vorsichtig aus der Form nehmen.
- 9
Einmal vollständig abgekühlt, reichlich mit Puderzucker bestäuben.
Tipps vom Küchenchef
Der Erfolg des Pandoro hängt von der Qualität der Zutaten und Geduld bei den Gärungen ab. Verwenden Sie hochwertige Butter und Eier bei Zimmertemperatur. Falls Ihr Ofen zu schnell bräunt, bedecken Sie das Gebäck in den letzten Minuten der Backzeit mit Backpapier.